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Nachhaltigkeit

Mit Nachhaltigkeit
die Zukunft sichern

Nachhaltigkeit

Verantwortung übernehmen. Zukunft gestalten.

Nachhaltigkeit ist für uns kein einzelnes Projekt, sondern Teil unserer unternehmerischen Verantwortung. Als mittelständisches Familienunternehmen aus Schleswig-Holstein beschäftigen wir uns deshalb mit verschiedenen Möglichkeiten, unseren Geschäftsbetrieb und unsere Angebote zukunftsfähiger zu gestalten.

Dazu gehören unter anderem der Einsatz von Ökostrom, unser eigenes Blockheizkraftwerk, nachhaltigere Angebote in unseren Bistros und Shops sowie Projekte für neue Waldflächen in Schleswig-Holstein.

Dabei gilt für uns: Wir möchten konkrete Maßnahmen umsetzen und transparent darüber informieren, was wir tatsächlich erreichen.

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Willer.Wald

Seit Juni 2020 gibt es unseren Willer.Wald.

Für jeden Kubikmeter Kraftstoffabsatz pflanzen wir einen Quadratmeter Neuwald mit regionaltypischen Baumarten. Gemeinsam mit unseren Kundinnen und Kunden, Partnern und Unterstützern sind so bereits große neue Waldflächen in Schleswig-Holstein entstanden.

Der Willer.Wald wächst in Schlichting (Dithmarschen), Hummelfeld, Hamdorf, Stolk und in Ascheffel in den Hüttener Bergen. Das Projekt verbindet regionales Engagement mit dem Ziel, neue Waldflächen für die Allgemeinheit zu schaffen.

Wichtig ist uns dabei eine klare Einordnung: Der Willer.Wald ist kein Ausgleich für die beim Verbrennen fossiler Kraftstoffe entstehenden Emissionen. Wir verstehen das Projekt als eigenständigen Beitrag zur Schaffung neuer Waldflächen und zum regionalen Naturschutz.

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Alternative Kraftstoffe – verschiedene Wege für die Mobilität der Zukunft

Die Transformation des Verkehrs wird voraussichtlich verschiedene Technologien und Energieträger umfassen. Deshalb beschäftigen wir uns mit unterschiedlichen Ansätzen – darunter HVO100, eFuels und Wasserstoff.

Dabei unterscheiden sich die verschiedenen Kraftstoffe hinsichtlich ihrer Herstellung, ihrer Einsatzmöglichkeiten und ihrer Treibhausgasbilanz. Entscheidend ist dabei nicht allein der Kraftstoff selbst, sondern auch, wie er hergestellt wird und welche Rohstoffe und Energiequellen dafür eingesetzt werden.

Unser Anspruch ist deshalb eine technologieoffene Betrachtung: Statt pauschaler Umweltversprechen stellen wir die konkreten Eigenschaften, Einsatzmöglichkeiten und die jeweilige Treibhausgasbilanz über den gesamten Lebenszyklus in den Mittelpunkt.

HVO100 – erneuerbare Rohstoffe für Dieselfahrzeuge

HVO100 steht für „Hydrotreated Vegetable Oil“ und bezeichnet einen paraffinischen Dieselkraftstoff. Für die Herstellung können unter anderem erneuerbare Rohstoffe wie bestimmte pflanzliche Rest- und Abfallstoffe eingesetzt werden.

Ein Vorteil von HVO100 ist, dass es in geeigneten Dieselfahrzeugen als Kraftstoff eingesetzt werden kann, ohne dass das Fahrzeug grundsätzlich auf einen neuen Antrieb umgestellt werden muss. Entscheidend ist allerdings die jeweilige Herstellerfreigabe, beispielsweise für Kraftstoffe nach der Norm EN 15940 bzw. die entsprechende XTL-Freigabe.

Auch bei HVO100 kommt es für die Treibhausgasbilanz auf den konkreten Herstellungsweg an. Rohstoff, Verarbeitung, Transport und weitere Schritte der Lieferkette beeinflussen die Gesamtbilanz. Die EU berücksichtigt bei erneuerbaren Kraftstoffen deshalb die Emissionen über den gesamten Lebenszyklus.

Bei bft Willer:
HVO100 bieten wir unter der Bezeichnung KlimaDiesel90 an unserer Tankstelle in der Gutenbergstraße in Kiel an.

HVO100-Fahrzeugcheck

eFuels – synthetische Kraftstoffe mit erneuerbarer Energie

eFuels sind synthetisch hergestellte Kraftstoffe. Bei sogenannten erneuerbaren Kraftstoffen nicht biogenen Ursprungs (RFNBO) können erneuerbarer Wasserstoff und eine Kohlenstoffquelle miteinander verbunden werden. Der benötigte Wasserstoff kann beispielsweise durch Elektrolyse mit erneuerbarem Strom hergestellt werden.

Ein wesentlicher Unterschied zu biogenen Kraftstoffen liegt damit in der Herstellung: eFuels benötigen keine pflanzlichen Rohstoffe als Energieträger. Stattdessen werden die erforderlichen Moleküle synthetisch hergestellt.

Die mögliche Treibhausgaseinsparung hängt entscheidend davon ab, welche Energie für die Herstellung eingesetzt wird und woher der Kohlenstoff stammt. Für RFNBO schreibt das EU-Recht eine Berechnung der Treibhausgasemissionen über den gesamten Lebenszyklus vor – einschließlich der Bereitstellung der Einsatzstoffe, der Herstellung, des Transports und der Nutzung.

Bei entsprechendem Herstellungsweg können eFuels gegenüber fossilen Kraftstoffen erhebliche Treibhausgaseinsparungen erreichen. Eine pauschale Aussage für jedes eFuel-Produkt ist daraus jedoch nicht abzuleiten.

Unser Engagement:
Willer beschäftigt sich bereits heute mit der Entwicklung und Markteinführung von eFuels und engagiert sich in diesem Bereich gemeinsam mit Partnern.

Mehr über unser eFuel-Engagement

Wasserstoff – besonders interessant für bestimmte Anwendungen

Wasserstoff kann auf unterschiedliche Weise hergestellt und in verschiedenen Anwendungen eingesetzt werden. Im Straßenverkehr ist insbesondere die Nutzung in Brennstoffzellenfahrzeugen interessant. Dabei wird Wasserstoff gemeinsam mit Sauerstoff in elektrische Energie umgewandelt.

Bei der Nutzung von Wasserstoff in einer Brennstoffzelle entstehen am Fahrzeug selbst keine direkten CO₂-Emissionen. Für die gesamte Treibhausgasbilanz ist jedoch entscheidend, wie der Wasserstoff hergestellt wurde.

Wird Wasserstoff mittels Elektrolyse aus Wasser und erneuerbarem Strom hergestellt, spricht man unter den entsprechenden EU-Kriterien von erneuerbarem Wasserstoff bzw. einem erneuerbaren Kraftstoff nicht biogenen Ursprungs (RFNBO). Die EU verlangt für erneuerbaren Wasserstoff eine Lebenszyklusbetrachtung und sieht hierfür definierte Kriterien und Schwellenwerte vor.

Wasserstoff kann insbesondere dort interessant sein, wo hohe Reichweiten, kurze Betankungszeiten oder hohe Fahrzeuggewichte eine Rolle spielen. Welche Antriebstechnologie sich in welchem Bereich durchsetzt, hängt von vielen Faktoren ab.

Drei Technologien – unterschiedliche Voraussetzungen

HVO100, eFuels und Wasserstoff verfolgen unterschiedliche technische Ansätze:

  • HVO100 nutzt erneuerbare Rohstoffe und kann in dafür freigegebenen Dieselfahrzeugen eingesetzt werden.
  • eFuels werden synthetisch hergestellt und können bei entsprechender Herstellung ähnliche chemische Eigenschaften wie konventionelle Kraftstoffe aufweisen.
  • Wasserstoff kann insbesondere über Brennstoffzellen zur Stromerzeugung im Fahrzeug genutzt werden.

Keine dieser Technologien lässt sich unabhängig von ihrer Herstellung pauschal als „klimaneutral“ oder „umweltfreundlich“ bezeichnen. Für eine sachliche Bewertung kommt es auf den konkreten Kraftstoff, seine Herstellung, die eingesetzten Rohstoffe und Energien sowie die gesamte Lebenszyklusbilanz an.

Unser Anspruch: technologieoffen bleiben

Wir glauben nicht an die eine Lösung für alle Bereiche der Mobilität. Unterschiedliche Fahrzeugtypen, Einsatzbereiche und Anforderungen können unterschiedliche Technologien sinnvoll machen.

Deshalb wollen wir Entwicklungen beobachten, Erfahrungen sammeln und unseren Kunden dort Alternativen anbieten, wo sie technisch verfügbar und sinnvoll einsetzbar sind.

Unser Anspruch bleibt dabei: konkrete Eigenschaften statt pauschaler Versprechen – und eine Betrachtung der gesamten Lebenszyklusbilanz statt nur einzelner Emissionswerte.

Quellen:
Europäische Kommission – Biofuels
EU-Verordnung (EU) 2023/1185 – Methodik zur Berechnung der Treibhausgasemissionen von RFNBO
Europäische Kommission – Renewable hydrogen
bft Willer – HVO100-Fahrzeugcheck

Schlauwaschen

Bei uns können Willer-Kunden nicht nur schlautanken, sondern auch schlauwaschen. Die Green-Car-Care-Produkte von AUWA reinigen hochwirksam und sind gegenüber klassischen Reinigungsprodukten umweltschonender: frei von NTA, Halogensäuren, Mineralölen und SVHC-Stoffen, leichter biologisch abbaubar und in Transportverpackungen aus recyceltem Kunststoff geliefert (Green-Car-Care-Produkte von AUWA: Sicherheitsdatenblätter)

Und das Schöne daran: Alles ohne Mehrkosten für den Kunden.

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